Sucht – Wenn das Verlangen die Vernunft besiegt

Sucht ist eine krankhafte, zwanghafte Abhängigkeit von Stoffen oder Verhaltensweisen. Es besteht das Verlangen nach einer ständigen Wiederholung dieser Verhaltensweisen, um ein bestimmtes Lustgefühl zu erreichen oder Unlustgefühle zu vermeiden.

Wann beginnt die Sucht?

Worauf können Sie nicht verzichten? Kaffee, Cola oder Schokolade? Ein kleines Laster hat wohl jeder. Gegen den täglichen Besuch im Internet spricht erst einmal nichts, genauso wenig wie gegen regelmäßig etwas Schokolade.

Doch die Grenze ist fließend. Gerade bei ernsten Suchtmitteln wie z.B. Alkohol ist es ein schmaler Grat vom unschädlichen Konsum zum Missbrauch.
Sucht ist eine Krankheit, die in jeder Familie auftreten kann.

Es kann jeden treffen und das unabhängig von Alter, Ausbildung, Beruf und gesellschaftlichem Ansehen.

Es ist also keine Schande und hat auch nichts mit persönlichem Versagen zu tun, wenn man für sich Hilfe in Anspruch nimmt.

Ohne Sucht leben

Ich bin abhängig und brauche Hilfe!“ Oft dauert es Jahre, bis ein Süchtiger das sagen kann.

Doch wer aufhört seine Abhängigkeit zu verdrängen, macht schon den ersten Schritt in die richtige Richtung – zurück in ein Leben ohne Sucht.

  • Sie haben ein Suchtproblem oder machen sich Sorgen um betroffene Freunde oder Verwandte?
  • Sie haben Sorge, Ihr Kind hat ein Suchtproblem?
  • Sie haben sich entschieden, nüchtern – ohne Suchtmittel – zu leben und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
  • Sie möchten wieder die Verantwortung für Ihr Leben übernehmen und sind bereit ein eigenständiges Leben führen.

Gemeinsam mit Ihnen möchte ich die Ursache finden, um nicht weiterhin die Verantwortung dem Suchtmittel oder dem Suchtverhalten zu geben.

Ich helfe Ihnen neue Verhaltensweisen zu erlernen um einen Rückfall, oder eine Kompensation zu vermeiden.

Ihre Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen und Ihre Lebensqualität zu steigern.

Ihre Einstellung zum Leben und den nicht zu ändernden Gegebenheiten zu verändern, um eine neue Sichtweise zu erlangen.

Sie haben Fragen zu:

  • Was ist Sucht für mich und wie erkenne ich, dass ich süchtig bin?
  • Wie kann die Sucht behandelt werden?
  • Wie kann ich die geeignete Einrichtung für mich finden?
  • Was für eine Auswirkung hat meine Sucht auf mein Kind(er)?
  • Was ist Co-Abhängigkeit?

Jeder Tag ist ein neuer Beginn

Sie möchten nicht alleine in eine Selbsthilfegruppe oder zu einem Arzt gehen?

Sie brauchen Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Klinik?

Wenn Sie wünschen, begleite ich Sie auch hier gerne bei den ersten Terminen.

Sprechen Sie mich einfach an. Gemeinsam gehe ich mit Ihnen den Weg in ein suchtfreies Leben, welches Sie dauerhaft selbstbestimmt leben können.

Was tun, wenn das eigene Kind süchtig ist?

Für Sie als Mutter oder Vater stürzt erst einmal eine heile Welt zusammen, wenn sie realisieren, dass das eigene Kind ein Suchtproblem hat.

Auch wenn sich bei Ihnen nach dem ersten Schock Ihr Gedankenkarussell dreht: Ihrem Kind hilft es nicht, darüber nachzudenken, ob und was man in der Erziehung falsch gemacht hat. Es braucht aktive Hilfe!

Entwicklung

Die Pubertät hat sich im Laufe der letzten beiden Jahrhunderte hormonell um fast fünf Jahre nach vorne verlagert. Sie beginnt bei Mädchen im Durchschnitt mit 11,5 Jahren, bei Jungen im Alter von 12,5 Jahren. Den Kindern läuft die Zeit davon, erwachsen zu werden.

Die Grenzen zwischen den eigentlichen Lebensphasen Kindheit, Jugend, und Erwachsenenalter schwinden immer mehr.

Dazu kommt die Angst vor unklaren Zukunftsperspektiven, schlechteren sozialen & wirtschaftlichen Bedingungen, abnehmender Chancengleichheit etc.

Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich überfordert, leiden unter Leistungsdruck und ungesundem Stress.

Dadurch werden bereits oft in der Schule die Weichen für ein stresserfülltes Leben gelegt. Immer höher, immer weiter, immer schneller… Der Weg in die Sucht ist oft schleichend und unbewusst.

Dieser Leistungsdruck wird dann kompensiert durch Alkohol und Drogen.

Eigene Gefühle können nicht mehr wahrgenommen werden, elementare Bedürfnisse nicht mehr mitgeteilt.

Das Suchtmittel ist zu einem Platzhalter geworden. Es wird dazu benützt um die innere Leere und den eigenen Werteverlust auszugleichen, sich den unangenehmen Gefühlen und Gedanken nicht stellen zu müssen.

Das dabei praktizierte ausweichende Verhalten wird zur Gewohnheit, breitet sich auf immer mehr Lebensbereiche aus, entwickelt somit eine Eigendynamik und wird zur Sucht.

Was können wir tun? – Was steht hinter der Sucht?

  • Gemeinsam mit Ihrem Kind und/oder Ihnen, die Ursache für den Konsum, auf Grund der sich zeigenden Merkmale suchen.
  • Ressourcen zu aktivieren und die Förderung der Eigenverantwortung.
  • Durch die dadurch entstehenden neuen Sichtweisen, eine dauerhafte Veränderung zu bewirken.
  • Mögliche Vermittlung in eine Jugend- & Drogenberatungsstelle, eine Selbsthilfegruppe oder Therapie.

Sucht ist keine moralische Schwäche

Der erste Schritt in die richtige Richtung
ist die Entscheidung,
dass Du nicht bleiben willst,
wo Du bist.

© Copyright - Lebenshilfe & Suchtberatung Karin Castello-Däubler

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